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Entwicklung alternativer Testmethoden

Wir haben das Ziel, Fragen zur Sicherheit unserer Produkte und der eingesetzten Inhaltsstoffe ausschließlich ohne Tierversuche beantworten zu können.

  • Entwicklung von alternativen Testmethoden
  • Gemeinsam Alternativkonzepte zu Tierversuchen fördern

Wir befassen uns seit über dreißig Jahren intensiv mit der Entwicklung von Alternativmethoden, um die notwendigen Sicherheitsdaten ohne Tierversuch zu gewinnen. Wichtige Beispiele sind Untersuchungen an Zellsystemen - sogenannte In-vitro-Methoden (lateinisch „im Glas“) - sowie computergestützte Analysen, die unsere Experten bei ihren Sicherheitsbewertungen unterstützen. Immer wichtiger werden Test- und Bewertungsstrategien, bei denen Informationen aus verschiedenen Methoden effizient kombiniert werden.

Neben der kontinuierlichen Forschung setzen wir uns dafür ein, dass die derzeit sehr langwierige Anerkennung von alternativen Testmethoden durch den Gesetzgeber beschleunigt wird. Ziel ist es, die Zahl der Tierversuche weiter zu reduzieren und schließlich vollständig auf Tierversuche verzichten zu können.

Am 7. November 2005 wurde in Brüssel die Europäische Partnerschaft für Alternativen zu Tierversuchen (European Partnership on Alternative Approaches to Animal Testing – EPAA) zwischen der Europäischen Kommission, Industrieverbänden und einzelnen Unternehmen aus sieben Branchen begründet, darunter auch Henkel. Ziel der Partnerschaft ist es, die Entwicklung, Validierung und Umsetzung von Alternativen zu Tierversuchen voranzutreiben.

Die Partner haben sich in der Brüsseler „3-R“-Erklärung verpflichtet, Tierversuche zu ersetzen (replace), zu verringern (reduce) und erträglicher zu gestalten (refine).

Auf Basis eines gemeinsamen Aktionsprogramms befassen sich die Partner neben der konzertierten Entwicklung von Alternativmethoden auch mit der Erarbeitung neuer Teststrategien und Bewertungskonzepte. Die Fortschritte werden seit 2006 in einem Jahresbericht veröffentlicht. Als Gründungsmitglied beteiligen wir uns seitdem aktiv an dem Aktionsprogramm der EPAA.